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Dateisystem

LINUX-Infopage > Begriffe: Dateisystem

Dateisystem

Um mit einer Festplatte arbeiten zu können, muss sie zuerst partitioniert (also aufgeteilt) werden. Bei LINUX müssen es mindestens zwei Partitionen sein: 1. die Linux-Partition und 2. eine Swap-Partition, auf die der Arbeitsspeicher ausgelagert wird. Sie ist vergleichbar mit der temporären Auslagerungsdatei von MS-Windows.

Die Linux-Partition wird in der Regel im ext2-Format angelegt.

Dieses Dateisystem besteht aus vier Bereichen:

  1. der Bootblock enthält den Boot-Loader, der das Betriebssystem nach dem Einschalten des Computers startet
  2. der Superblock beinhaltet alle wichtigen Informationen über die Partition und dessen Dateisystem
  3. in der Inode-Liste werden die Informationen über die Dateien gespeichert, auf jede Datei wird durch eine Inode-Nummer verwiesen
  4. die Datenblocks enthalten die Daten, die auf dem Datenträger gespeichert wurden

Dateibaum

Der Dateibaum in LINUX sieht wie folgt aus:

Der Schrägstrich '/' symbolisiert das Root-Verzeichnis, das grundlegende Verzeichnis, auf dem alle anderen Verzeichnisse aufgebaut sind (z.B. temp, bin, etc, usr, ...). Diese Verzeichnisse können wieder Unterverzeichnisse enthalten (bin, spool, lib, ...) und so weiter.

Das Root-Verzeichnis '/' ist das Wurzelverzeichnis, von dem alle weiteren Verzeichnisse ausgehen.

Wenn ein Dateiname mit einem '.' beginnt, so gilt diese Datei als versteckt.

Die wichtigsten Verzeichnisse im Linux-Dateisystem:

Verzeichnis Beschreibung
/ Das Root-Verzeichnis, von dem alle Pfade ausgehen.
/boot Das Boot-Verzeichnis, in dem sich der Kernel befindet.
/dev Das Verzeichnis mit den Geräteknoten.
/bin Allgemein zugängliche Programme
/sbin Programme für den Systemverwalter
/etc Sammelordner, hauptsächlich für Konfigurationseinstellungen
/home enthält die Benutzerverzeichnisse
/lost+found Wenn fsck verwaiste Dateien findet, werden sie hier abgelegt.
/tmp Verzeichnis für temporäre Dateien, welches in der Regel beim Systemstart gelöscht wird.
/proc Verzeichnis, in das der Prozeßbaum eingehängt ist.
/usr Benutzer-, sowie weitere wichtige Unterverzeichnisse
/var Variable Daten
/var/spool Drucker-, Mail- und Cron-Verzeichnisse
/root Das Verzeichnis des Superusers
/usr/bin allgemeine Programme
/usr/sbin Systemverwalterprogramme
/usr/include Headerdateien zur Programmierung
/usr/lib Bibliotheken des Compilers, sowie andere Sachen
/usr/local Lokale Programmverzeichnisse
/usr/man Handbücher für das man-Kommando
/usr/tmp Verzeichnis für temporäre Dateien





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update: 25.01.2004
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Tipp


Wussten Sie schon?

Mit dem Befehl 'df' finden Sie schnell heraus, wieviel Speicherplatz auf Ihren Datenträgern noch zur Verfügung steht.


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